BERUF DES TIERHEILPRAKTIKERS

Beim Tierheilpraktiker wird, wie beim Humanheilpraktiker, das Lebewesen als Ganzes betrachtet. Nicht die Symptome sollen überdeckt, sondern die Ursache von Störungen und Krankheiten erkannt und eliminiert werden. Um die Tiernaturheilkunde zu beherrschen, müssen angehende Tierheilpraktiker nicht nur die einzelnen Naturheilweisen, sondern auch die Grundlagen der Tiermedizin sorgfältig studieren. Im Gegensatz zum Tierarzt, genießen Tierheilpraktiker keine gesetzlichen Privilegien für die Anwendung verschreibungspflichtiger Mittel, wie z.b. Impfstoffe und Mittel die unter das Betäubungsmittelgesetz fallen. Ansonsten bestehen keine wesentlichen Einschränkungen für das Wirken des Tierheilpraktikers. Dementsprechend haben sich seit fast 100 Jahren Tierliebe und der Naturheilkunde zugetane Menschen dem freien Beruf des Tierheilpraktikers zugewandt.
Möchten sie ihr Tier durch einen Tierheilpraktiker behandeln lassen, sollten sie folgendes berücksichtigen:

Jede Krankheit lässt sich beim Tier effektiver Behandeln, wenn die Diagnose genau bekannt ist. Ich bemühe mich, falls die Diagnose noch nicht gestellt ist, diese zu ermitteln. Hierzu benötige ich möglichst zuverlässige Daten über den Krankheitsverlauf und ggf. über die Krankenvorgeschichte des Tieres. Alles was zur Diagnostik und Therapie des Tieres dienlich ist, bitte ich sie mitzubringen. 

In unklaren Fällen, werde ich - falls notwendig - den zuständigen Tierarzt bezüglich klinischer Diagnose zu rate ziehen, um eine optimale naturheilkundliche Behandlung gewährleisten zu können.
Ich werde ihnen dann – je nach Fall – eine Therapie vorschlagen und den Stand der Heilungschancen mit ihnen besprechen. Leider ist in den seltensten Fällen eine genaue Prognose über die Behandlungsdauer und den Erfolg möglich.
 
Zahnsteinentfernung